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Dörrer

Sie fragen sich: Was ist ein Dörrer bzw. Dörrautomat? Was ist das denn – Dörren? Man könnte auch Trocknen von Lebensmitteln sagen. Oder haltbar machen auf ganz spezielle Art und Weise: Nämlich durch das Entziehen von Wasser fehlt den Bakterien dann eine wichtige Grundlage, sich auf der Nahrung festzusetzen. Das ist eine tolle Sache. Denn bei diesem schonenden Verfahren per Dörrautomat, was nebenher noch der Konservierung dient, bleiben viele Vitamine und Nährstoffe erhalten.

Inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, dass ein Zerkochen von Gemüse beinahe restlos die Vitamine darin zerstört. Auch bei Fleisch und anderen Nahrungsmitteln ist das so. Mit einem Dörrer können Sie sich einer ganz ausgefeilten Methode bedienen. Durch die warme Luft wird langsam aber stetig das ganze Wasser aus der Nahrung entzogen. Eine super Alternative zum Einfrieren zum Beispiel.

Dörrer bzw. Dörren stammt übrigens von dem Wort „Darre“ ab, was so viel bedeutet wie Trocknen oder Trocknung. Schon vor sehr langer Zeit wurden Geräte gebaut oder geformt, um Lebensmittel zu trocknen. Den Effekt kannten schon viele unsere Vorfahren. Vielleicht fragen Sie sich: Man kann doch Gedörrtes auch im Supermarkt kaufen. Doch es ist schlichtweg günstiger, mit dem eigenen Dörrer zu arbeiten. Und Sie wissen dann ganz genau, was Sie da verarbeiten.

DoerrerDenn Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zum Beispiel oder Fleisch vom Metzger nebenan. Von dem Sie genau wissen, dass es richtig gute Qualität aufweist uns Sie es getrost im Dörrer verarbeiten können. Für die ganze Familie. Im Gegensatz zu den Methoden der Industrie haben Sie also mit selbstgemachtem Dörrgut alles in der Hand! Dort werden nämlich ganz andere Verfahren angewandt. Und nicht nur beim Dörren weiß man: Das stellt nicht immer die beste Option dar.

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Grundsätzliches zum Dörrer

Beim Dörren bzw. beim Trocknen mit dem Dörrautomat geht es um das Dehydrieren. All das Wasser in den verschiedenen Lebensmitteln soll raus. Das entstehende Geschmackserlebnis ist grandios. Die Bakterien haben somit keine Chance mehr, sich zu vermehren. Schimmel ist also schlichtweg nicht mehr möglich! Nun können Sie Obst, Gemüse und auch Fleisch und Fisch mit dem Dörrer zubereiten und dann lange Zeit lagern, ohne es in den Tiefkühler stecken zu müssen. Sie kennen es sicher: Wenn man diverse Dinge tiefkühlt, verändert sich die Konsistenz. Wer bereits einmal Lasagne eingefroren hat weiß das. Oder Gefrierbrand kommt auch mal vor – keiner will das!

Das gerade Geschilderte hat auch mit dem Wassergehalt zu tun. Und genau das wird beim Dörren eben anders werden. Per Dörrer (oder Dörrgerät – oder wie immer Sie es nennen möchten) wird beinahe vollständig die Flüssigkeit abgeführt. Schimmel, Bakterien, Mikroorganismen – kein Thema! Denn bei einem extrem niedrigen Wassergehalt nach dem Trocknen sind diese nicht mehr lebensfähig. Und das ist gut so!

Keiner ist frei davon: Jedem verschimmelte wohl schon einmal Obst oder Gemüse. Im Regal, sogar im Kühlschrank, wo auch immer. Einfach vergessen, Sie denken: „Ach ja, das wollte ich letzte Woche eigentlich schon verbrauchen“. Dennoch blieb es liegen. Mit einem Dörrer lässt sich das beheben: Einfach direkt frische Lebensmittel verarbeiten und man braucht sich keine Sorgen mehr machen.

Es gilt ein paar Dinge beim Dörrautomat zu beachten. Was möchten Sie, das der Dörrer leistet? Wie viel verschiedene Lebensmittel möchten Sie damit herstellen? Wie oft ist das Gerät im Einsatz und wer soll alles versorgt werden? Ist es sogar eine Großfamilie oder kommt der Dörrer in einem Club-Haus zum Einsatz? Verkaufen Sie Dörrgut als Einzelhändler? So Vieles ist denkbar… Und dadurch ergeben sich allerhand Vor- und Nachteile. Es gilt genau die richtige Maschine für sich auszusuchen.

Einzelheiten, die ein Dörrer leistet

Zur Funktionsweise lässt sich Folgendes sagen: Beim Dörrer wird die Nahrung erhitzt. Das geschieht ebenfalls bei der Sterilisation. Dabei geht es jedoch um das Abtöten von Mikroorganismen und nicht um das reine Entziehen von Wasser. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze also. Dadurch, dass mit einem Dörrer so schonend verfahren wird, ergibt sich auch genau die perfekte Temperatur. Zu heiß – und das Lebensmittel würde bräunen und/oder Vitamine verlieren. Zu kühl behandelt – und nicht das komplette Wasser würde herausgezogen werden.

Das ist auch der Grund, weshalb für verschiedene Nahrungsmittel unterschiedliche Temperaturen im Dörrer benötigen. Unbedingt beachten, das ist sehr wichtig! Bei manchen Früchten ist es nicht so besonders, auch bei diversen Fleischsorten dauert es einfach nur länger. Entscheiden Sie sich etwa für eine sehr niedrige Temperatur beim Trocknen, müssen Sie eben warten. Im Normalfall wird immer alles in der Bedienungsanleitung beschrieben. Da steht ganz genau, was zu tun ist.

Ein Vergleich ist an dieser Stelle vielleicht sinnvoll, um Alternativen zum Dörrer gegenüber zu stellen: Bei Früchten und Gemüse (auch bei Pilzen übrigens) sollte man darauf achten, sie in Scheiben oder auch Schnitzen zu trocknen. In einem Dörrgerät sind 30 bis ca. 70 Grad Celsius angebracht. Zwischen 6 und 12 Stunden müssen Sie sich schon gedulden. So lange dauert es auf alle Fälle – denn so dünn bekommen Sie wohl keine Scheiben geschnitten, dass die Zeit signifikant reduziert werden könnte. Der Dörrer benötigt seine Zeit… Ausgenommen vielleicht Nahrungsmittel wie Mais, Getreide oder verschiedene Nüsse: Diese können auch mal mit 4 Stunden Trocknen schon fertig sein. Demgegenüber steht die Alternative: Kräuter etwa trocknet man zwei oder drei Wochen lang. Auf der Heizung vielleicht eineinhalb Wochen. Ungleich länger also.

Der Dörrer – Vorteile und Nachteile

Mit den Schilderungen oben sind bereits ein paar Punkte deutlich geworden. Insbesondere wenn man die Alternativen betrachtet gibt es viele Vorteile, wenn ein Dörrer verwendet wird. Die Nahrung wird nach dem Trocknen darin kleiner und leichter durch den Wasserentzug. Lagern kann man sie danach sehr gut. Das ist perfekt für Haushalte, die nicht ganz so viel Platz haben im Keller usw. Noch ein weiterer Nebeneffekt: Alles wird leichter, und der Transport dadurch einfacher.

Auch schon kurz erwähnt wurde die Geschmacksveränderung. Im Grunde lässt sich hier schon von einer Geschmacksverstärkung durch den Dörrer sprechen. Doch keiner künstlichen und schädlichen sondern einer ganz natürlichen Geschmacksverstärkung. Das Wasser wird weniger, und das Aroma der Lebensmittel tritt in den Vordergrund. Ein herrlicher Effekt. Und gesund noch dazu, durch die Vitamine und Nährstoffe die quasi allesamt erhalten bleiben.

Auf der Suche nach schlechten Eigenschaften muss man beim Dörrer schon suchen. Als Nachteil kann folgendes angesehen werden: Die Vitamine bleiben bei diesem schonenden Verfahren zwar erhalten und die Nahrung bleibt lange (wirklich sehr lange) haltbar. Doch ist es bei den relativ niedrigen Temperaturen nicht möglich, eventuelle Erreger komplett abzutöten. Das wäre dann tatsächlich nur durch Kochen zu erreichen. Beachten Sie also: Frische Wahre direkt verarbeiten. Ab in den Dörrer damit, trocknen und Sie werden lange Freude an Ihren leckeren Speisen haben. Ohne Energie funktioniert das Herstellen von Trockenfleisch und Co. leider auch nicht, doch sicherlich gibt es da auch unterschiedliche Leistungsaufnahmen der Dörrer.

Weitere Infos rund um den Dörrer

Ohne ein Gerät zu kaufen geht es sicher auch. Doch man muss lange warten. Sehr lange. Mit dem Dörrer ist es zudem sicherer und hygienischer, den Lebensmitteln das Wasser zu entziehen. Denn wenn Sie zum Beispiel Apfelscheiben draußen liegen lassen, werden Sie höchst wahrscheinlich von Fliegen befallen und anderem Getier. Vor Bakterien-Befall direkt bei offen herumliegendem Obst ist genau dieses auch nicht gefeit. Also bitte aufpassen. Oder den Dörrer verwenden!

Heutzutage leben wir in einer schnelllebigen Zeit. Nicht ausschließlich deshalb steht die Empfehlung: Warten Sie nicht wochenlang. Gehen Sie nicht das Risiko ein, Ihre Lebensmittel schlecht werden zu lassen. So oft vergisst man es, lässt einen Teil davon einfach zu lange liegen. Benutzen Sie das Trocknungsverfahren mit dem Dörrer – es ist so einfach! Und spart natürlich auch eine Menge Zeit…

Durch die Luftströme in einem solchen Dörrer Gerät wird jedwedem Schimmel-Befall oder ähnliches vorgebeugt. Das lässt Sie sicher sein, dass der leckeren Dörrspeise nichts mehr im Wege steht.

Alternative: Backofen? Oder gar Heizung, vielleicht im Freien direkt unter der Sonne? Das könnten Sie auch ausprobieren, doch es gelten all die Dinge wie oben aufgezählt. Ein Hauptgrund für einen Dörrer ist ganz einfach auch der Preis. Solch eine Maschine ist heute gar nicht mehr teuer, und für jeden erschwinglich. Suchen Sie sich Ihren Favoriten aus. Auf dieser Website finden Sie einige Tests – auch Ihr Dörrer wie für Sie gemacht ist sicher dabei!

Lagerung und Verwendung der gedörrten Nahrung

Gedörrte Speisen zubereiten, in zahlreichen Rezepten können Sie sich verwirklichen. Dörrer in verschiedener Ausführung gibt es genug. Doch wie sieht es mit der Nahrung aus, wenn sie erst einmal getrocknet ist? Was damit anfangen? Wie lagern? Und noch viele weitere nützliche Antworten finden Sie hier aufgelistet:

Wie viel Wasser ist denn im Dörrgut noch vorhanden?
Diese Frage lässt sich etwas schwer beantworten. Das hängt natürlich stark davon ab, wie lange welches Dörrgut im Dörrer war. Aber um die 10 bis 15 Prozent sind es ungefähr.

Wie muss das die Nahrung nach dem Trocknen im Dörrer gelagert werden?
Im Grunde leistet der Dörrer nur die halbe Arbeit. Denn Sie müssen das Dörrgut auch lagern auf spezielle Weise: Optimal sind Orte, wo es kühl und dunkel ist. Außerdem wichtig sind Verpackungen, welche dicht abschließen und somit keine Luft oder Feuchtigkeit an die Speisen heran lassen.

Gibt es spezielle Schädlinge?
Leider ja, und zwar die Dörrobstmotte. Getrocknete Lebensmittel sind sozusagen ihre Leibspeise. Also vorsichtig, wenn Sie also Ihre Leckereien im Dörrer zubereitet und ausgelagert haben: Auch Getreidemotten oder Kornkäfer fressen so etwas sehr gerne. Gibt es vielleicht Ratten und Mäuse in Ihrer Gegend? Seien Sie lieber wachsam!

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